Alle Beiträge von Patrick Helmholz

Situierte Services

Aktuell entsteht eine weitere Nanoeinheit zum Thema “Situierte Services”.

Wie selbstverständlich nutzen wir heute unser Smartphone und die dazugehörigen Apps und Dienste. Aber ist Dir wirklich bewusst für welche Dienste du dein Smartphone tagtäglich benutzt? Und fragst du dich wie diese Dienste derartig personalisiert und zugeschnitten auf dich und deine Situationen sein können? Dann findest du in dieser Nano-Einheit Antworten auf deine Fragen.
Wir greifen auf, was Unternehmen veranlasst, ihre Dienste immer bequemer und besser zu gestalten. Wie sie es schaffen, das wir einen immer größeren Anteil unserer Zeit mit ihnen verbringen und wie die heutigen Unternehmen uns immer besser kennenlernen. Mithilfe von Smartphones und Wearables sind Situierte Service von überall, zu jeder Tageszeit, perfekt auf uns zugeschnitten bequem buch- und nutzbar.

In dieser Nanoeinheit erhältst du einen allgemeinen Überblick der Theorie und einen umfassenden Einblick in heute bereits nutzbar-situierter Services. Welche Dienste kannst du und welche kann ein Unternehmen nutzenbringend verwenden und was zeichnet einen guten Service aus. Auf diese Weise sensibilisieren wir dich, in welche Richtung wir uns vorraussichtlich hinbewegen und welche Dienstleistungen in Zukunft einen immer größeren Stellenwert annehmen werden.

Projektvorstellung auf der Tagung „QUO VADIS, WEITERBILDUNG?

Wir haben unser Projekt auf der Tagung: „QUO VADIS, WEITERBILDUNG? Zukünftige Aufgaben und Handlungsfelder der beruflichen Weiterbildung im Kontext von Digitalisierung und lebenslangem Lernen“ am 04.09.2019 im Braunschweiger Zentrum für Systembiologie (BRICS) vorgestellt und diskutiert.

Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und welches Wissen werden zukünftig gebraucht? Wie muss die berufliche Weiterbildung gestaltet, organisiert und finanziert sein, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden? Welche Rolle nimmt die wissenschaftliche gegenüber der beruflichen Weiterbildung ein? Wie kann Lernen im Prozess der Arbeit unterstützt werden? Das waren die Fragestellungen, die im Rahmen dieser Tagung diskutiert wurden.

Die Tagung richtete sich an Betriebs-, Personalräte und Gewerkschaftsvertreter*innen, an Personaler*innen, Personalentwickler*innen und Geschäftsführer*innen, an Mitarbeitende bei Weiterbildungsträgern und in der wissenschaftlichen Weiterbildung, an Vordenker*innen und Entscheider*innen in Politik und Verwaltung, an Multiplikator*innen und weitere Interessierte.

Support vs. Self Services und wo sie zu finden sind

Was ist das eigentlich? Wofür brauche ich das? Und was hat das genau mit Kundenintegration zu tun? Diese und weitere Fragen werden in unserer Nanoeinheit beantwortet!

Die vielen Fachbegriffe im Themenspektrum unseres Projekts wirken auf den ersten Blick ziemlich abschreckend. Doch setzt man sich erst einmal mit dem Thema auseinander, wird schnell klar: Viele Themen sind längst Alltag oder könnten es demnächst werden! Diverse Thought Starter in Form von kurzen Videos oder Statistiken sollen Lust auf das Thema machen.

Ebenso war es während der Erstellung unserer Nanoeinheit für uns stets wichtig, viele Beispiele mit einzubeziehen, um den Lernenden das Wissen praxisnah zu vermitteln. Auch wird Abwechslung bei uns großgeschrieben: Ob ein interessantes Quiz, ein unterhaltsamer Podcast oder die klassische Literatur – Interaktion und mediale Vielfalt sehen wir als wichtige Voraussetzung, um den Nutzer bei seinem Individualstudium bei Laune zu halten.

In unserer Präsenzeinheit findet eine Zusammentragung des Gelernten statt. In vielen Beispielen verdeutlichen wir noch einmal, wie die einzelnen Fachbegriffe zueinanderstehen. Eine Gruppendiskussion vereint die Themen und schafft den Austausch mit anderen Teilnehmenden. Ebenso sorgt ein digitales Smartphone-Quiz für ein spannendes Battle.

Aufbau der Lerneinheit

Zu unserem Konzept gehören schlussendlich Exkursionen sowie ein Tagesworkshop, der zur Anwendung des Gelernten anregen soll.

Digitalisierung in den Bereichen “Teilen, Tauschen, Leihen”

In der Nanoeinheit „Teilen, Tauschen, Leihen“ werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben den Grundlagen der Sharing  Economy verschieden Aspekte des Themengebietes näher gebracht. Dafür werden neben den grundlegenden Definitionen, Inhalte über die Bereiche Psychologie, Marketing, Datenanalyse der Nutzerdaten, rechtliche Grundlagen und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt vermittelt. Zur Veranschaulichung der theoretischen Inhalte werden sowohl aktuelle Beispiele wie auch mögliche Themen in der Zukunft genauer betrachtet. Durch die Unterstützung einer digitalen Lernplattform wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Universität und der freien  Wirtschaft ein umfangreiches Lernkonzept angeboten.


Um bei der Übermittlung der theoretischen Inhalte jede Art von Lerngewohnheit anzusprechen, ist es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst überlassen, das gewünschte Lernmedium zu finden. Neben einer Vorlesung, in welcher die Inhalte direkt vermittelt 
werden, können die User/innen der digitalen Lernplattform die Inhalte auch eigenverantwortlich erarbeiten. Dafür werden sie mit Hilfe von Lernunterlagen, Videos, Blogs oder Podcasts unterstützt. Für ein erfolgreiches Abschließen des theoretischen Teils der Nanoeinheit ist ein vollständiges Abarbeiten aller Theorieeinheiten notwendig. Im Anschluss müssen die Teilnehmer/innen eine erste Abschlussprüfung über das erlernte Wissen absolvieren, um den Lerngewinn zu garantieren. Zur Vertiefung des erlernten Wissens erfolgt nach der bestandenen Theorie eine Teamarbeit, in welcher die Teilnehmer/innen aus Universität und Wirtschaft zufällig durcheinandergemischt werden. Die Zuteilung eines Themas erfolgt ebenfalls zufällig, wobei es sich bei den Themen um zuvor festgelegte Themenbereiche aus den vermittelten Inhalten handelt. Hierzu sollen die Teams kurze Präsentationen ausarbeiten, in welchen sie z.B. Konzepte für den Alltag in Bezug auf ihr Thema ausabreiten. Die Vortragsart wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenfalls freigestellt.


Die Präsentation der Teamarbeiten findet in Form einer Pflicht- und Präsenzveranstaltung an der TU Braunschweig statt und bildet gleichzeitig den erfolgreichen Abschluss der Nanoeinheit „Teilen, Tauschen, Leihen“. Neben den fachlichen Inhalten, welche durch eine praktische Arbeit vertieft werden, erlernen die Teilnehmer/innen durch die Teamarbeit auch wertvolle Softskills für die Berufspraxis. Zudem ist die Grundlage eines regen Austauschs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gegeben, durch welchen ein bestmöglicher Mehrwert für jede Teilnehmerin oder jeden Teilnehmer der Nanoeinheit garantiert wird.

Bachelorarbeit “Situatives und medientypenangepasstes Mobile und Micro Learning”

Im Rahmen des Projekts wurde eine Bachelorarbeit zum Thema “Situatives und medientypenangepasstes Mobile und Micro Learning: Auswertung einer Konzeption im Hinblick auf die Verbesserung des Lernerfolges.” herausgegeben.

Im Rahmen des Projektes befasst sich diese Arbeit mit der Umsetzung eines Konzeptes zu einem Prototyp, welcher das Micro und Mobile Learning kombiniert. Der Prototyp soll in einem Experiment einen Micro-Lerninhalt, der in der Vorlesung „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ an der Technischen Universität Braunschweig behandelt wurde, individuell auf die Lernsituation und den Lerntypen eines einzelnen Probanden zuschneiden. Für das Experiment werden Studenten der TU Braunschweig als Probanden ausgewählt, die das Modul „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ abgeschlossen haben. Im Vorfeld werden die nötigen Informationen über einen Fragebogen erfragt sowie der aktuelle Kenntnisstand zu dem Thema des Micro-Lerninhalts ermittelt. Die Inhalte des Prototyps werden daraufhin auf die angegebenen Informationen individuell angepasst und finden in den angegebenen Situationen der Probanden Anwendung.

Ziel des Experiments ist der Aufschluss folgender wissenschaftlicher Fragestellung:

 Inwiefern trägt ein situativ- und medientypenangepasstes mobile Micro-Learning-Konzept zu einer Verbesserung des Lernerfolgs bei?

Dazu wird ein Vergleich zu der Vorlesung „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ gezogen und im Hinblick auf die Verbesserung des Wissens und des Verständnisses aus dem Lernzielebenen-Konzept sowie der Motivation der Probanden untersucht. Im weiteren Verlauf wird diese Arbeit näher auf den Ansatz des Micro Learnings sowie des Mobile Learnings eingehen. Außerdem werden die einzelnen Lernzielebenen und ihre Bedeutung für das Konzept näher erläutert. Anschließend wird das entwickelte Konzept im Detail samt seinen Bestandteilen dargestellt, die empirische Untersuchung schrittweise erklärt und der deskriptiven Untersuchung nachgegangen

Seminare zum Projekt im kommenden Semester

Demnächst starten die Seminare des Lehrstuhls für das Sommersemester 2019. Mit dabei sind wieder zwei spannende Seminare rund um das Projekt 360° Digitalisierung. Wir bieten sowohl ein Teamprojekt im Bachelor an wie auch ein Innovationsprojekt im Masterstudiengang.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und Ergebnisse sowohl inhaltlich wie auch konzeptionell.