„Post-Digitale Welt“ – Was sind die nächsten Hypes?

Die Digitalisierung ist aktuell in aller Munde – das verwundert nicht, da sie für den Fortschritt zwingend notwendig ist. Prozesse werden durch sie beschleunigt und globale Kollaborationen werden durch sie überhaupt erst ermöglicht.

Doch was kommt eigentlich danach? Was passiert, wenn die Digitalisierung abgeschlossen ist? Wie lebt es sich in einer „post-digitalen Welt“? Was sind die „next big things“? Wie sehen mein Leben und mein Arbeitsplatz in 50 Jahren aus? Welche Auswirkungen wird das Vorhandensein jeglicher Informationen zu jeder Zeit auf unser Miteinander haben?

Wenn Begriffe wie „Augmented Reality“, „Biochips“, Virtual Assistants“, „Smart Workspace“ oder „Brain-Computer Interface“ Ihr Interesse wecken oder Sie sich für neue Technologien interessieren, dann sind Sie bei dieser Nano-Einheit im Rahmen von „360°- Digitalisierung“ genau richtig.

Wir geben mögliche Antworten auf drängende Fragen sowie einen Ausblick auf neue Technologien, welche eine „post-digitale“ Welt ermöglichen. Wir möchten Sie sensibilisieren und sowohl Vor- als auch Nachteile der Auswirkungen von zukünftigen Technologien auf das Zusammen-Leben aufzeigen. Während der zugehörigen Präsenz-Phase wird genauer auf die Aspekte Arbeitswelt, Gesellschaft, Mobilität sowie Gesundheit eingegangen.
Wenn Sie also nicht nur den aktuellen Stand der Technik kennenlernen möchten sondern sich auch auf die Zukunft vorbereiten wollen, dann schreiben Sie sich für die Nano-Einheit „Post-Digitale Welt“ ein!

Support vs. Self Services und wo sie zu finden sind

Was ist das eigentlich? Wofür brauche ich das? Und was hat das genau mit Kundenintegration zu tun? Diese und weitere Fragen werden in unserer Nanoeinheit beantwortet!

Die vielen Fachbegriffe im Themenspektrum unseres Projekts wirken auf den ersten Blick ziemlich abschreckend. Doch setzt man sich erst einmal mit dem Thema auseinander, wird schnell klar: Viele Themen sind längst Alltag oder könnten es demnächst werden! Diverse Thought Starter in Form von kurzen Videos oder Statistiken sollen Lust auf das Thema machen.

Ebenso war es während der Erstellung unserer Nanoeinheit für uns stets wichtig, viele Beispiele mit einzubeziehen, um den Lernenden das Wissen praxisnah zu vermitteln. Auch wird Abwechslung bei uns großgeschrieben: Ob ein interessantes Quiz, ein unterhaltsamer Podcast oder die klassische Literatur – Interaktion und mediale Vielfalt sehen wir als wichtige Voraussetzung, um den Nutzer bei seinem Individualstudium bei Laune zu halten.

In unserer Präsenzeinheit findet eine Zusammentragung des Gelernten statt. In vielen Beispielen verdeutlichen wir noch einmal, wie die einzelnen Fachbegriffe zueinanderstehen. Eine Gruppendiskussion vereint die Themen und schafft den Austausch mit anderen Teilnehmenden. Ebenso sorgt ein digitales Smartphone-Quiz für ein spannendes Battle.

Aufbau der Lerneinheit

Zu unserem Konzept gehören schlussendlich Exkursionen sowie ein Tagesworkshop, der zur Anwendung des Gelernten anregen soll.

Digitalisierung in den Bereichen “Teilen, Tauschen, Leihen”

In der Nanoeinheit „Teilen, Tauschen, Leihen“ werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben den Grundlagen der Sharing  Economy verschieden Aspekte des Themengebietes näher gebracht. Dafür werden neben den grundlegenden Definitionen, Inhalte über die Bereiche Psychologie, Marketing, Datenanalyse der Nutzerdaten, rechtliche Grundlagen und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt vermittelt. Zur Veranschaulichung der theoretischen Inhalte werden sowohl aktuelle Beispiele wie auch mögliche Themen in der Zukunft genauer betrachtet. Durch die Unterstützung einer digitalen Lernplattform wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Universität und der freien  Wirtschaft ein umfangreiches Lernkonzept angeboten.


Um bei der Übermittlung der theoretischen Inhalte jede Art von Lerngewohnheit anzusprechen, ist es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst überlassen, das gewünschte Lernmedium zu finden. Neben einer Vorlesung, in welcher die Inhalte direkt vermittelt 
werden, können die User/innen der digitalen Lernplattform die Inhalte auch eigenverantwortlich erarbeiten. Dafür werden sie mit Hilfe von Lernunterlagen, Videos, Blogs oder Podcasts unterstützt. Für ein erfolgreiches Abschließen des theoretischen Teils der Nanoeinheit ist ein vollständiges Abarbeiten aller Theorieeinheiten notwendig. Im Anschluss müssen die Teilnehmer/innen eine erste Abschlussprüfung über das erlernte Wissen absolvieren, um den Lerngewinn zu garantieren. Zur Vertiefung des erlernten Wissens erfolgt nach der bestandenen Theorie eine Teamarbeit, in welcher die Teilnehmer/innen aus Universität und Wirtschaft zufällig durcheinandergemischt werden. Die Zuteilung eines Themas erfolgt ebenfalls zufällig, wobei es sich bei den Themen um zuvor festgelegte Themenbereiche aus den vermittelten Inhalten handelt. Hierzu sollen die Teams kurze Präsentationen ausarbeiten, in welchen sie z.B. Konzepte für den Alltag in Bezug auf ihr Thema ausabreiten. Die Vortragsart wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ebenfalls freigestellt.


Die Präsentation der Teamarbeiten findet in Form einer Pflicht- und Präsenzveranstaltung an der TU Braunschweig statt und bildet gleichzeitig den erfolgreichen Abschluss der Nanoeinheit „Teilen, Tauschen, Leihen“. Neben den fachlichen Inhalten, welche durch eine praktische Arbeit vertieft werden, erlernen die Teilnehmer/innen durch die Teamarbeit auch wertvolle Softskills für die Berufspraxis. Zudem ist die Grundlage eines regen Austauschs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gegeben, durch welchen ein bestmöglicher Mehrwert für jede Teilnehmerin oder jeden Teilnehmer der Nanoeinheit garantiert wird.

Testläufe 2.0

Heute ging es spannend und interaktiv weiter. In einer Vorlesung an der TU Braunschweig wurden zwei weitere Präsenzveranstaltungen über jeweils 30 Minuten Dauer verprobt.

Beim Thema “Support versus Self Service” konnten die eigenen Mobilgeräte gezückt und sich an einem digitalen Quiz beteiligt werden.

Die “Digitale Zusammenarbeit” wurde durch Videoausschnitte und Skype-Konferenzen bei der Teamarbeit verdeutlicht.

Kickoff im Bachelor Teamprojekt

Im Teamprojekt erarbeiten die Bachelorstudierenden eine Nano Learning Plattform.

Zwei Gruppen beschäftigen sich mit der Konzeption einer Nano Learning Plattform. Sie untersuchen, welche Anforderungen die Plattform erfüllen können soll. Dazu recherchieren sie die am Markt verfügbaren Plattformen, erstellen einen Kriterienkatalog und analysieren die Ergebnisse.

Die anderen beiden Gruppen befassen sich mit dem Testing einer Nano Learning Plattform. Dabei übernehmen sie die Rolle einer bereits vorhandenen Plattform  und entwickeln wie die Nanoeinheiten den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden können.

Für das Testing stehen ihnen die Studierenden der beiden anderen Gruppen zur Verfügung. Sie sollen anhand eines Fragebogens zur Nutzung der Plattform befragt werden.

Kickoff im Master Innovationsprojekt

Wie kann Wissen in Nanoeinheiten vermittelt, vernetzt, angewendet und dokumentiert werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich die Masterstudierenden in ihren Innovationsprojekten. Dafür stehen 5 Themen zur Wahl:

  • Die post-digitale Welt
  • Digitale Produkte & Services
  • Digitale Zusammenarbeit
  • Support vs. Self-Service
  • Teilen, Tauschen, Leihen

Die Masterstudierenden haben sich in ihren Gruppen zusammengesetzt und nun Zeit bis zum 19.07. ihre Themen zu bearbeiten. Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg!

Bachelorarbeit “Situatives und medientypenangepasstes Mobile und Micro Learning”

Im Rahmen des Projekts wurde eine Bachelorarbeit zum Thema “Situatives und medientypenangepasstes Mobile und Micro Learning: Auswertung einer Konzeption im Hinblick auf die Verbesserung des Lernerfolges.” herausgegeben.

Im Rahmen des Projektes befasst sich diese Arbeit mit der Umsetzung eines Konzeptes zu einem Prototyp, welcher das Micro und Mobile Learning kombiniert. Der Prototyp soll in einem Experiment einen Micro-Lerninhalt, der in der Vorlesung „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ an der Technischen Universität Braunschweig behandelt wurde, individuell auf die Lernsituation und den Lerntypen eines einzelnen Probanden zuschneiden. Für das Experiment werden Studenten der TU Braunschweig als Probanden ausgewählt, die das Modul „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ abgeschlossen haben. Im Vorfeld werden die nötigen Informationen über einen Fragebogen erfragt sowie der aktuelle Kenntnisstand zu dem Thema des Micro-Lerninhalts ermittelt. Die Inhalte des Prototyps werden daraufhin auf die angegebenen Informationen individuell angepasst und finden in den angegebenen Situationen der Probanden Anwendung.

Ziel des Experiments ist der Aufschluss folgender wissenschaftlicher Fragestellung:

 Inwiefern trägt ein situativ- und medientypenangepasstes mobile Micro-Learning-Konzept zu einer Verbesserung des Lernerfolgs bei?

Dazu wird ein Vergleich zu der Vorlesung „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“ gezogen und im Hinblick auf die Verbesserung des Wissens und des Verständnisses aus dem Lernzielebenen-Konzept sowie der Motivation der Probanden untersucht. Im weiteren Verlauf wird diese Arbeit näher auf den Ansatz des Micro Learnings sowie des Mobile Learnings eingehen. Außerdem werden die einzelnen Lernzielebenen und ihre Bedeutung für das Konzept näher erläutert. Anschließend wird das entwickelte Konzept im Detail samt seinen Bestandteilen dargestellt, die empirische Untersuchung schrittweise erklärt und der deskriptiven Untersuchung nachgegangen

Seminare zum Projekt im kommenden Semester

Demnächst starten die Seminare des Lehrstuhls für das Sommersemester 2019. Mit dabei sind wieder zwei spannende Seminare rund um das Projekt 360° Digitalisierung. Wir bieten sowohl ein Teamprojekt im Bachelor an wie auch ein Innovationsprojekt im Masterstudiengang.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und Ergebnisse sowohl inhaltlich wie auch konzeptionell.